Städtebaulicher Vertrag neue mitte altona

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11/2015 1. Preis in der Stadtentwicklungs- und Raumplanungswerkstatt Hamburg-Kirchwerder Verfahren Die städtebauliche Gestaltung eines neuen Wohnquartiers und einer Stadtteilschule im Ortsteil Kirchwerder vermittelt mit ihren konzeptionellen Inhalten zwischen der Offenheit der Landschaftsstruktur und dem dörflichen Charakter Kirchwerders. Mehr lesen Die Hinzufügung der neuen Mandate steht im Einklang mit der Strategie von Kintyre, sich auf ihre Immobilien- und Center-Management-Plattform zu konzentrieren, während der Investitionsmarkt für Neuanschaffungen angespannt bleibt. Nach den jüngsten Verträgen von Redefine International verfügt Kintyre nun über 175.000 qm Shoppingcenter-Volumen in 8 großen Einkaufszentren in Deutschland. Das gesamte Vermögensverwaltungsvolumen des Unternehmens über alle Vermögenswerte hinweg beträgt 605.000 qm. Das Gestaltungskonzept sieht vor, die Geste der räumlichen Leitlinien der Bahn mittels linearer Entwicklungen zu übernehmen und diese schichtweise mit der bestehenden städtischen Struktur von Altona zu verschmelzen. Auf diese Weise umgibt ein Rahmen von Baugrundstücken einen großzügigen Grünbereich in der Mitte. Wo immer möglich, kann das umliegende Stadtgebiet von dem neuen Park mit seinen weitläufigen, charakteristischen Flügeln profitieren. Die Neue Mitte Altona ist ein massives Stadterneuerungsprojekt in der Nähe der Hamburger Innenstadt. Die Sanierung eines Bahnhofs und einer Brauerei wird zu einem neuen Viertel mit 3.500 Wohneinheiten und neuen Parks, Schulen und Gewerbeflächen führen.

Die Hamburger Stadtverwaltung hat ein umfangreiches Beteiligungsverfahren eingeführt, um Interessen von Bürgern in den Plan einzubeziehen. Paloma Viertel ist ein Sanierungsprojekt in einem Viertel, das als Rotlichtviertel von Hamburg berüchtigt ist. Anfangs lehnte die Nachbarschaft das Sanierungsprojekt vehement ab, vor allem, weil die Sanierung den Abriss einer Wohnanlage beinhaltete. Tausende Menschen demonstrierten gegen den Abriss. Die Stadtverwaltung behauptete jedoch, dass sie das Gebäude abreißen müsse, weil sie befürchtete, dass es einstürzen würde. Eine Gruppe von Aktivisten namens PlanBude, zu der Künstler, Planer und Sozialarbeiter gehörten, schlug vor, sie für den Beteiligungsprozess verantwortlich zu machen. Die Gemeinde stimmte zu, gab ihnen einen Blankoscheck, um einen kommunalen Öffentlichkeitsarbeitsprozess zu verwalten, und stimmte zu, sie finanziell zu entschädigen. PlanBude kam mit einem Partizipationsprozess, der sehr kreativ war und die Kultur der Nachbarschaft widerspiegelte, indem er ein kleines Gebäude auf der Baustelle platzierte, wo die Leute herkommen und über ihre Vision für den Raum sprechen konnten. Neben dem Gelände gab es Klangspaziergänge, Bildungsprogramme und Design-Sessions mit Ton und Legos. Über diese Kreativität hinaus wurde der Input der Bewohner auch durch eine Umfrage quantifiziert, die in sechs verschiedenen Sprachen verfügbar ist. Aus all diesen Beiträgen der Anwohner destillierte das Team von PlanBude acht Prinzipien für die Entwicklung.

Dies bildete die Grundlage für einen Designwettbewerb. Mehrere Architekturteams wurden eingeladen, ihre Entwürfe der Nachbarschaft vorzustellen. Nachdem sie Rückmeldungen von Anwohnern erhalten hatten, reichten sie ihre Entwürfe einer Jury vor, der zwei Gemeindemitglieder sowie Vertreter von PlanBude, den Grundstückseigentümern und der Gemeinde angehörten. Das Design, das ausgewählt wurde, umfasste Basketballfelder und Kletterwände auf Dächern, einen feministischen Sexshop und Kultur-Inkubatoren. Nach der Auswahl des Entwurfs nahm PlanBude langwierige Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern und der Gemeinde über die Realisierung des Entwurfs auf. Dies war ein strittiger und schwieriger Prozess, aber im Mai 2018 wurde das Entwicklungsabkommen unterzeichnet. 2013 gingen in Hamburg tausende Menschen auf die Straße, um mehr Einfluss auf die Stadtentwicklung zu fordern. Diese Proteste führten zum Right to the City Network, einer Dachorganisation mehrerer Initiativen, die eine neue, demokratische und nachhaltige Methode der Stadtplanung schaffen wollen. Die Bewegung wird von linkem Aktivismus und scharfer Kritik am Neoliberalismus angetrieben.